UA-110353468-1 The Passionate Team podcast
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Wir gehen dem Geheimnis passionierter Teams auf die Spur.

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Key Take-aways

Passionate teams are able to harness their power together  

My definition [of a passionate team] is a team that has a purpose and are able to harness their power together. They're able to take that power and go above and beyond what's expected of them. So in America you say a person gives 110 percent and that 110 percent can be to surpass expectations or it can be to get through really difficult times and achieve what they need to achieve.

Passionate teams have a goal

I would say we had a goal. We knew we had to execute for the clients. And in the banking sector, which is quite interesting, is that if you make mistakes you know that there will be financial losses. So there's another driver there. There's also a competitive mindset in pride that I'm not going to make a mistake because I don't want to make a financial loss.

Passionate teams share losses

In the end, what we did was we analyzed what went wrong, what happened. We looked at it from the people in Brazil and the people in the UK and the people where I was working in Luxembourg, and we realized, well wait a second, you know, and I had people say to me, "But it wasn't your fault. You really didn't make a mistake," but I still said, "No, wait. I created the overflow of information," so I created this chain, and in the end they shared the loss because it's a huge international organization. They shared the loss between the different offices, which can be done, and they took that actual mistake and they put the learnings behind it. And in the end they use it today as a training course for people.

Passionate teams csn trust each other

So this learning culture is ... they're not forgetting the past and that really, for me, that creates a really strong team culture because people will realize, "Wait. I can trust the person if I have a question, I can pick up the phone, I can ask, I can get the right information. I don't just have to put my head down, close my eyes, forget about it, and just do my job. There are other people out there who can help me," and it was quite interesting.

Passionate teams support each other

They also need to know that they have support from other people. For example, if I'm playing basketball and I get injured, I need to know that if I'm replaced that other person can also come in and perform at the same type of level as I'm performing. And I find that's incredibly important is to empower people and trust them and allow them to, I would say, to have a voice and to be able to play to their best ability.

Passioante teams balance creativity and regulated processes

I always say your first team is only as good as your second team pushes you. And many times the first team, if they don't think they have to improve, they don't think they have to be creative, or they're forced to work in a certain way, they're never going to reach their full potential. When you have a second team that's competing, but also pushing that team, it can be in a very positive way, it can be in a competitive way, it allows for teams to really perform and not be complacent. And I think in the corporate world also, I've seen in the corporate teams, we need these creative people. We need these people who will speak out, but we also need the other people who will stick to their processes and procedures too.

Passionate leaders can be like a conductor

I mean, also as a professional basketball player, I mean, I could've been that one professional person who takes over and says, "I'm going to do everything," for me, no. It's like, if I'm going to be the leader of the team I'm more of an orchestrator, like a conductor. And I know there's times where if everyone was going to stop me, that there's a lot of other people who are free and available. I can be a decoy and I can easily pass the ball to somebody who can make a basket and win the game and just you see their eyes light up and feel proud and happy, for me is absolutely amazing.

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In dieser Episode sprechen wir mit Bernd Bogert und Gerd Palm, die es mit den St.Gereon Seniorendiensten geschafft haben zu Deutschlands besten Arbeitgebern zu gehören. Im Pflegedienst? Ja, genau. Wie sie das gemacht haben, erfahrt Ihr in dieser Folge. Viel Spaß dabei.

Hier ein paar der Kernaussagen:

Das Wohlergehen der Mitarbeiter und Kunden ist gleichermaßen wichtig

[ … ]ich kann kein gutes Leben haben, wenn ich eine schlechte Arbeit habe. Und dann haben wir uns vor einigen Jahren wirklich auf dem Weg gemacht, wir hatten immer eine gute Mitarbeiterkultur, aber ich glaube, das war vor, das fing dann auch an mit ...#00:05:18#, dass wir die Mitarbeiter befragt haben, und haben gesagt: "Wir seht ihr uns denn eigentlich als Unternehmen? Was ist gut bei uns und wo gibt es noch Luft nach oben?" So haben wir 2009 im Prinzip angefangen und gesagt "Wir stellen die Mitarbeiter in gleichem Maße in den Mittelpunkt unserer Bemühungen, unserer Tätigkeiten, unseres Denkens, im gleichen Maße, wie wir auch die Bewohner und Kunden."

Passionierte Teams durch barrierefreie Werbungssituation

Aber ich denke, wenn Sie lokal gesehen einen guten Ruf haben als Arbeitgeber und dann eine sozusagen barrierearme oder barrierefreie Werbungssituation herstellen, dass Leute auch sagen: "Ich kann da anrufen, dann habe ich dann anschließend auch eine Ausbildung." Ich denke, dann funktioniert das. […] Und was sich nachher entwickelt, und da muss ich Ihnen sagen, da sind wir auch ganz stolz darauf, dass oft die, wo man denkt, die haben so eigentlich nicht diese große Chance eben, die Schule eher negativ empfunden haben und eher als Qual oder als Last, aber nicht als Lust- Wenn die dann in so einen, sagen wir mal in so ein Arbeitsfeld kommen, wo sie auch mal stark sein können, wobei dieses stark sein können einfach, weil sie Erfahrungen machen: "Ich bin wichtig. Das was ich tue ist wichtig. Derjenige, dem ich das zum Teil werden lasse, der findet das gut.

Passionierte Teams durch Flexibilität

Das heißt, es gibt nicht ein Arbeitszeitmodell und wir wechseln jetzt von der fünf in die sechs oder von der fünf in die fünfeinhalb Tageswoche, sondern bei uns ist der Slogan, Geht nicht gibt es nicht! Das heißt, das ist völlig offen. Die Leute arbeiten so, wie sie können, mal mehr mal weniger. Die haben ein Jahresarbeitskonto. Die können ins Minus, die können ins Plus gehen, so wie es das derzeitige Umfeld eben benötigt. Und ich glaube das sind so, genauso wie die Teilzeitausbildung, das sind Möglichkeiten, die wir sonst in der Branche nicht so oft vorfinden, sage ich jetzt mal so.

Angenehme Arbeitsatmosphäre durch geringe Fluktuation

Das Führungsteam ist schon, jetzt habe ich gesagt, ich bin seit 27 Jahren hier- Das Führungsteam, wir regeln, im Prinzip besetzen wir intern, das heißt, wir schreiben dir meisten Führungsstellen auch überhaupt nicht aus. Die Leute wachsen im Unternehmen, so wie ich es auch gemacht habe, nach oben, das ist so eine Philosophie. Und das geht oftmals ohne Worte. Das heißt, wir sind ein eingeschworenes Team und das auf allen Hierarchieebenen. Wir haben wenig Fluktuation. Ich glaube, das ist was uns ausmacht, was Arbeiten schön und auch einfach macht.

Mitunternehmertum schafft Passion

Genau dieses mitunternehmen, Mitunternehmertum ist eine unserer Leitphilosophien, unserer Visionen. Es geht aber dabei nicht um die finanzielle Beteiligung, sondern um Entscheidungen zu treffen, autonom arbeiten zu können und das sind die Sachen, wo ich sage: "Ich kann mein Arbeitsfeld aktiv beeinflussen. Ich werde nicht verwaltet, sondern ich gestalte."

Arbeit muss Spaß machen

[…] und wenn dieser Spaßfaktor- Wir sagen also: "Arbeit muss Spaß machen." Also, es ist auch so eine Grundidee, dass wir sagen: "Nicht Arbeit kann Spaß machen, sondern Arbeit ist ein wesentlicher Teil des Lebens und muss ja auch Spaß machen. Grundsätzlich haben wir einen Sinn, aber sie muss auch Spaß machen." Aber, und ich hoffe, das machen wir anders, weil Ihre Frage war ja, was machen Sie denn anders? Und da sagen wir, und da sind die Mitarbeiter genauso gefordert wie die leitenden Mitarbeiter, also, jeder Mitarbeiter. Wenn wir diesen Anspruch auch haben, das muss Spaß machen, dann muss er eben auch dafür sorgen.

Passionierte Teams finden Möglichkeiten

Da wir vor Jahren aufgehört haben so Glaubensmuster, die man so über die Jahre entwickelt hat, und gesagt haben, das sind oftmals beschränkende Glaubensmuster, und wir wollen dann schon mal auch, wenn wir so Vorträge machen, Henry Ford hat mal gesagt: "Ob du glaubst es gelingt, oder ob du glaubst es gelingt nicht, du wirst in jedem Fall Recht behalten." Und ich glaube das ist eine andere Philosophie, die wir mittlerweile haben, dass wir sagen: "Geht nicht gibt es nicht."

Passionierte Teams vertrauen ihren Leitungskräften

Jeder hat natürlich eine andere Funktion im Unternehmen, aber letztlich trägt jeder dazu bei, dass sozusagen das große Rad sich auch dreht. Da ist jeder genauso wichtig und jeder kann mit dafür sorgen, dass er eine gute Arbeitskultur hat. Deswegen ist es für die Leitungskräfte auch wichtig, dieses regelmäßige Feedback, wo Mitarbeiter sagen, ja wohl, auch wir vertrauen dir, dass du uns, oder dass ihr uns da auch gut ich sage mal begleitet.

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Key Take-aways: 9. Episode – Marc Löffler

Passionierte Teams brauchen passionierte Menschen

Es wird niemanden wundern, aber das allererste Element ist: Ich brauche passionierte Menschen. […] Also, es braucht einfach Leute, die auf so ein Thema auch Lust haben, was sie da herausbringen möchten. […] Also, ich muss mir die Leute suchen, die eine Passion dafür haben.

Passionierte Teams sind anpassungsfähig

Das zweite Element, das ich brauche: Ich muss einfach dieses Mindset haben, dass ich mich ständig anpassen muss. Und zwar gilt das sowohl für den sich ändernden Markt. […] Der Markt verändert sich, gerade im Consumerbereich muss man viel schneller reagieren können und auch viel früher untersuchen: Sind wir da auf dem richtigen Weg oder nicht? Bauen wir überhaupt was, was nachher der Kunde haben möchte?Das […] ist aber auch anpassbar im Sinne von: Das Team muss einfach begreifen: So, wie wir heute arbeiten, arbeiten wir morgen und übermorgen wahrscheinlich nicht mehr. Also, wir lernen aus unseren Fehlern, wir versuchen, immer besser zu werden, wir schauen: Wo hakt es? Wir lösen unsere Probleme.

Passionierte Teams haben eine Vision

Das nächste Element, aus meiner Sicht mit das wichtigste, ist: Ich brauche in irgendeiner Form eine starke Vision. Ihr glaubt gar nicht, wie unglaublich oft ich in Teams und Firmen komme, wo keiner einen Plan hat, warum sie den Käse jetzt eigentlich bauen. Wo geht die Reise hin? Warum machen wir das Ganze? Warum ist das Ganze so wichtig? Warum komme ich morgens zur Arbeit? […] Die Vision ist wichtig, aber du musst sie auch richtig gut rüberbringen können.

Passionierte Teams sind stärkeorientiert

Das nächste Element ist: Du musst eine Orientierung auf die Stärken der Mitarbeiter reinbringen. Warum hast du denn vor ein paar Monaten, Jahren deine Leute eingestellt? Nicht wegen ihren Schwächen, oder? Sondern du hast einfach gesehen: Die haben die und die Stärken, die sind vielleicht kommunikativ, die haben super Ideen. Das sind Machertypen. Du hast die Leute eingestellt, weil du von denen überzeugt bist. […] Also: Warum hackst du dann heutzutage auf deren Schwächen rum und versuchst, die Schwächen auszumerzen, wenn es doch vielmehr Sinn macht, auf diese Stärken aufzubauen und zu sagen: Hey, wenn sie da gut sind, dann lass uns die Stärken noch weiter ausbauen, um die noch besser hinzubekommen in dem Bereich. Und dann können die ganz andere Dinge vollbringen. […]

Passionierte Teams haben Entscheidungsfreiheit

Aber die Teams, über die ich spreche, die sind meistens in den Bereichen Produktentwicklung unterwegs, und da gibt es immer neue Challenges, Herausforderungen, neue Technologien. Ich kann für so ein Team niemals einen Prozess vorschreiben, der immer gilt und immer funktioniert. […] Aus meiner Sicht sollte so ein passioniertes Team die Möglichkeit haben, ihren Prozess und ihre Tools zumindest in einem gewissen Rahmen selbst zu bestimmen, selbst Verantwortung zu übernehmen, um wirklich dann auch was voranbringen zu können. Wenn ich dauernd gehindert werde und nicht vorankomme und ständig auf Antworten warten muss, geht so eine Passion relativ schnell in den Keller.

Passionierte Teams bilden eine Einheit

Das nächste Element aus meiner Sicht: Wir brauchen eine Einheit. Ein Team muss eine Einheit bilden. Es gibt nichts Schlimmeres wie Teams, die mit Fingerpointing und: "Der war es." irgendwie unterwegs sind und am blamen sind die ganze Zeit. Ich muss es irgendwie schaffen, dass mein Team tatsächlich zu einer Einheit zusammenwächst. Und den größten Fehler, die Firmen auch da wiederrum machen, ist, nicht in diesen Bereich zu investieren. Also ins Teambuilding zu investieren. Ich brauche eine gewisse Einheit in Teams, und die muss ich durch gezielte Maßnahmen, sei es durch einfache Sachen, wie Personal Maps, aber eben auch durch Maßnahmen außerhalb der Arbeit einfach fördern, dass so ein Team zusammenwachsen kann. […] Ich brauche eine gewisse Teamstabilität.

Passionierte Teams lernen kontinuierlich

Das aller-aller-aller-allerletzte Element aus meiner Sicht, da sind wir beim siebten Element, was auch aus meiner Sicht sehr, sehr wichtig ist: Niemals aufhören zu lernen. Ein Team muss einfach begriffen haben, dass die Welt sich weiterdreht. Vor allem heutzutage, sagen wir mal, allen Furz kommt immer was Neues raus. Ich muss am Ball bleiben. Ich muss mich weiterbilden.

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Key Takeaways: 8. Episode – Heidi Helfand

Passionate teams are motivated

Yeah, a passionate team to me is a team that's comprised of people that are motivated. They're very interested, intrigued and driven to do the work of the team. There's something about it that they feel like they're making an impact and they know it, and so they strive to come up with unique solutions to achieve the goals that they have from their customers.

Team chemistry by giving choice

You know, I think that if people have the freedom to choose their teams, maybe there's a greater chance that the teams will have chemistry, which the people will want to work together. Maybe the people choose to work together. I think giving a choice in a team, is something that, it's almost like risk management for team chemistry, If people have a choice.

Sometimes people need to work with others

Forming, storming, norming, performing and you know, sometimes I think, yeah, if a team is together too long, they could feel like they're stagnating. Maybe there's not enough diversity of thought […]. You could try to change it up and bring in different work or start a book club or something, but sometimes people just need to work with others.

Change is also a personal choice

So it's a business decision how the rate at which you grow, it's kind of like stepping on a gas pedal fast or slow. But then it's also a personal choice, I think. Just like our opinions about change in general, I might be a person that wants more change, or maybe I might be a person that prefers more stability and less change, and I think that's valid.

It's valid to not change your team

And it's valid not to change it. So I'm not saying bust up all your teams, I'm not saying dynamically change all your teams as fast as you can, what I am saying is that reteaming the ability to change is an option that I think is left out of many of the discussions in software development best practices. It should be on the table for many reasons that are valid and then sometimes invalid. Team change is gonna happen, so you might as well get good at it.

Tap into the interests and needs of the people

Yeah, I would say really try to tap into the, get to know people. Tap into their interests. What motivates them? We're motivated by different things. You know, have one on ones. Talk in groups. Be open to enabling people to grow maybe into a different role or into a different squad, into a different team or to working on something else like really try to tap into the interests and needs of the people and really support them to help them into the directions that they want, and it's the sweet spot when you find the direction that the person wants to go when it's in step with the direction the company wants to go. So I think through having close relationships, we can make this happen.

About Heidi:

http://www.heidihelfand.com/about/

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Key Take-aways: 8. Episode – Thomas Teichler

Passionierte Teams haben eine größere Bandbreite von Verhaltensweisen

[…] ein leidenschaftliches Team hat eine größere Bandbreite von Verhaltensweisen. Also […] das Team ist dann eben nicht nur gut in seinen Aufgaben, sondern es ist gut und mit Leidenschaft dabei. Es ist besonders motiviert. Es ist emotional. Es kann die eigenen Gefühle fühlen, die Zusammenarbeit anzapfen.

Passionierte Teams haben ihre Gefühle zur Verfügung

Ich würde passionierte Teams nicht als hochemotionale Teams beschreiben, sondern es sind Teams, die Emotionen auch zur Verfügung haben und auch nutzen. Neben ihrer Disziplin, neben ihrem Fokus. [Das erkennt man] […] schon daran, dass Emotionalität und Körperlichkeit neben der Mentalität und der Vernunft auch zur gemeinsamen Arbeit gehören. Sein dürfen, und auch ganz natürlich sind und herangezogen werden […]  im Umgang miteinander.

Passionierte Teams glauben an das, was sie tun

[…]  passionate, da kommt ja Passion, die Leidensgeschichte kann man ja damit assoziieren, da ist ein Glaube auch mit verbunden. Ein Glaube an sich selbst, an das Produkt, an das was man macht und ein damit verbundener Einsatz. Also passionierte Teams glauben an das, was sie tun und sie sind… sie widmen sich dem voll und da ist auch eine große Würde drin.

Passionierte Teams brauchen leidenschaftliche Menschen

[…] Ich glaube aber vor allem braucht es leidenschaftliche Menschen. Also die, die Leidenschaftlichkeit kennen und sich das auch erlauben dort hinzugehen und dort auch in der Arbeit hinzugehen in diesem Punkt in sich selbst. Wo sie eben ihre ganze Persönlichkeit anzapfen und nicht nur ihr gutes Denken.

Passionierte Teams brauchen Führung von allen

Und ich würde sagen, […] Führung ist sehr wichtig, für ein passioniertes, leidenschaftliches Team, und ich meine damit aber die Führung von allen. Im Sinne, alle fühlen sich verantwortlich dafür, dass das, was das Team, die Abteilung, die Organisation erreichen soll, gelingt, und stellen ihre persönlichen Ambitionen da drunter.

Leidenschaft per se macht noch kein gutes Team aus

[…] Und wenn wir sagen, ja wir wollen leidenschaftlich miteinander arbeiten und leidenschaftlich für unsere Kunden oder für unsere Stakeholder arbeiten, dann würde ich darüber sprechen, was das denn heißt. […] Weil nur, wenn man… nur wenn die Leidenschaft ein Diener wird, dann kann man die Dinge besser meistern. Denn Leidenschaft per se, macht noch kein gutes Team aus, macht auch noch keinen Teamerfolg aus. Aber sie kann den Erfolg immens steigern, wenn die Leidenschaft wie ein Ross vor den Wagen gespannt wird und der Wagen in die richtige Richtung gelenkt wird.

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In dieser Folge sprechen wir mit Daniel Hommel. Seit Daniels achten Lebensjahr ist Softwareentwicklung sein Steckenpferd. Ab 2005 begann er die Praktiken des Extreme Programming (XP) immer ernsthafter anzuwenden und fing an, sich mit Software Craftmanship und Clean Code zu befassen. Nach über 10 Jahren als Entwickler wurde er 2011 in die Rolle des ScrumMasters gerufen. Heute brennt er als Agile Coach vor allem dafür, Veränderungsprozesse zu begleiten, um die versteckten Potenziale in Unternehmen zu heben.

Hier sind die Key Take-aways aus dem Podcast:

Key Take-aways:

Passion braucht Balance

[...] Ja, das hat für mich eher etwas mit so einer Balance zu tun. Also, ich glaube gerade, wenn man etwas Großes erreichen möchte, was ein bisschen länger dauert, muss man halt auch auf seine Energiereserven und auf andere Dinge, die einem/ So etwas wie eine Familie ist ja auch Support. Ja, unterstützt ja auch. Gibt auch Halt. Auf solche Dinge muss man dann umso mehr achten. Finde ich. Also, für mich bedeutet Passion nicht unbedingt blind links irgendwo rein zu rennen, bis ich komplett verbrannt bin. [...]

Ein gutes Team ist wie ein Piratenschiff

[...] Also so, man segelt gemeinsam singend auf unbekanntes Gewässer raus, um irgendwie einen Schatz zu heben oder zu finden oder zu klauen. Ja? Und legt sich dabei durchaus auch mal mit dem einen oder anderen Königreich an. Also so, das ist die andere Metapher. Dieses Piratenschiff, was mir da noch eingefallen ist. [...]

Passionierte Teams brauchen Feedback

[...] Ja. Ich denke, was daran spannend ist, wir hatten am Schluss so als Fazit, dass alle agilen Methoden irgendwie darauf ausgelegt sind, Feedbackloops herzustellen oder zu verkürzen. Im sozialen, technischen Bereich, im Businessbereich, überall eigentlich. Das bringt mich wieder zurück zu dem Thema Feedback. Also ich kann eigentlich nicht genug Feedback in meinem Team leben und irgendwie schauen, dass ich an so viel wie möglichen Stellen anbringe. [...]

Passionierte Teams brauchen passionierte Menschen

Jetzt kann man sich schon fragen, gerade als Coach: Ist das nicht der erste Schritt? Also, im agilen Manifest steht ja: Build teams arround motivated individuals. Ist der erste Schritt vielleicht auch den Leuten einen Weg aufzuzeigen, dass jeder individuell seiner Passion vielleicht nachgeben kann, um daraus dann passionierte Teams aufzubauen. Mal so eine grüne These in den Raum gestellt.

 

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In this episode, we talk to Chris Murman. Chris has spent his IT career focused on how the newest technologies are made and iterate on a better way. That comes from learning to build smarter, harder, faster, more accurately, and with greater transparency. Those are the tenets of how he works. Chris has worked on Agile teams in art direction, quality assurance, product management, project management, and coaching. Currently, he is a Senior Agile Consultant for Solutions IQ, an Accenture company.
 
Along the way, he’s accumulated three certifications from the Scrum Alliance, spoken at over a dozen conferences, co-authored a book on building mobile applications, and regularly blogs on his work at chrismurman.com. He also serves on the board for the Agile Uprising Coalition.
 
Here are the key takeaways from our interview:
A passionate team needs diversity.

[…] A passionate team feels safe that they can ... When those moments come out, they're not worried about offending anybody, or if they express an opinion that differs, people are just seeing your ideas as it's just you're passionate about it, and they don't take offense super easy to it. […]

[…] There's also a lot of diversity in passionate teams, because really if you have a team where everybody looks, and acts, and talks, and sounds kind of the same, you get into a rhythm, and passion doesn't like rhythm. […]

[…] Passion really needs to have its own drumbeat, and you get that from diverse ideas. […]

Too much passion may be dangerous

[…] Yeah, and it doesn't have to be a constant movement, right? You would just burn yourself out if you just woke up every day and said, "No, we need to just be going at a breakneck pace," right? "We need to put the pedal to the metal, as they say." You would just burn yourself out after a while. I mean, really, I think, in a way, you have to make room for passion to enter when it needs it, because maybe you don't always need it. Maybe you just need some heavy downtime. […]

A passionate team needs a fail-safe environment

[…] Not everybody's gonna be a great public speaker, but when the team is speaking to each other, they know how to hold a room. And when I say that I mean when they speak, they had everybody's attention. […]

[…] We're emotional creatures. How is it to be successful that I have to suppress a part of who I really, really am?

I feel that if you are a truly authentic, passionate team, right, your emotions will shine. They will just absolutely shine through and through. People will cry. People will laugh. They will hug each other. They'll make jokes. I think one of my favorite teams ever, I had a couple of people pull me in for discussions, and we cried together, and we hugged, and people were frustrated. Their family life was difficult at the time, and hopefully that came from a feeling of safety, right? They felt safe in that group. Going back to another trait, but if they are safe then their emotions will come through, and it will be okay for those emotions to come through. It's so important. […]

[…] I think that leadership can help. So I mentioned earlier that one of the agile principles is to create the right environment around motivated individuals, and I feel like leadership has to be a part of that. Now, the team has to use it, right? The team has to use the environment that they've been given once they get it, but there are so many companies where they don't have the ability to create their own environment. […]

[…] When you don't have a feeling of safety in organizations, and when the leadership, and the systems and the workflows have been set up in a way to not encourage people to speak up, eventually people just start saying anything. They just say, "Look, I'm just gonna go do my job. I'm not gonna really innovate. I'm not gonna care. If something goes wrong and my boss is making a decision I don't like, it doesn't matter because my boss isn't gonna appreciate my ideas anyways. So I'm just gonna shut up and I'm not gonna say anything." And that is a toxic, toxic environment. […]

[…] You wanna talk about a company of unpassionate people? It's when they don't feel like they can speak up. And so many companies struggle with that. I mean, just think of the number of companies you've worked with, and the times you've been in a meeting room, and someone should have spoken up but nobody did because they felt like they couldn't, you know what I mean? […]

A passionate team needs slack

 […] But I think the thing that you can do most is just, like you said, create some slack, because if your days are just hour after hour after hour, you're scheduled and you don't have times to just be in the moment and work, and huddle, and converse, that probably fosters passion better than anything else. By just giving us some slack. And saying like, "Hey, let's all go ... " Whether it's lunch, or bringing donuts and coffee in. As awful as donuts are for you, sometimes sugar can be really helpful in getting the motor started. […]

[…] Sometimes the best leadership that you can do is to just sit back. Create the best environment you can, sit back, let them have some slack, and just watch them go, and sometimes it may just happen regardless of whatever you do, you know what I mean? […]

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In dieser Folge sprechen wir mit Silas Graffy, Senior IT Architect bei der Maiborn Wolff GmbH. Er erzählt uns u.a. warum "Collective Code Ownership" in passionierten Softwareentwicklungsteams eine große Rolle spielt. Ausserdem sprechen wir über den Begriff "Führung" und wie wir ihn verstehen. 

Wenn ihr derzeit unzufrieden mit Eurem Job seid, solltet ihr Euch unbedingt auf https://www.maibornwolff.de/karriere/offene-stellen umschauen. Maiborn Wolff sucht immer nach passionierten Mitarbeitern. Scheint 'ne tolle Firma zu sein.

Viel Spaß beim Reinhören.
Euer Marc

 

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In dieser Episode spreche ich mit Thomas Krause, Dominik Ruf und Daniel Kühner von der Firma Agilent (http://agilent.com) über passionierte Teams. Sehr spannende Firma kann ich da nur sagen, aber hört selbst...

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Key Take-Aways:

A passionate team can be recognized by the quality of the product or service they provide. They create something that creates value in the world, not just a product.

[...] I would say that you can't look for passion by looking at the team. When you look at the outcome of their work, at the quality of the product or services that the team produces, as seen by their customers, you will know if it's a passionate team. You will know it because passion exudes in the product, the outcome or the final deliverable that comes out of a passionate team. You will see it in the quality of the products that they produce, and just before we started recording, we were talking about two different kinds of microphone, right? The one that you are using right now, which sounds awesome. And another one, which is driven by what I would call a marketing focused American company who doesn't understand the use of their technology. […]

Well, it doesn't need to be easy to use, necessarily, it depends on what kind of product we are talking about. But in the case of a microphone that is used for recording in a, like for example the microphone that I'm using, it's used for recording anywhere. It's not used for recording in a studio, right? So you need to deal with all kinds of other sound problems. And you see that. People are actually thinking about how the product is going to be used, and they transfer that into the product itself. It doesn't need to be an easy to use product. It can be a very complex, I don't know, spectrometer, or whatever. It doesn't need to be something that is easy to use. But it clearly helps the people using it to solve a real problem that they have. And it does solve very often in ways that are very hard to replicate, because they required a lot of passion to develop that kind of a product. [...] 

In most passionate teams, there is constructive conflict, where ideas are the focus, not the people.

[…]Well, actually, in my experience, the best teams I worked with, there's conflict. And sometimes, when you're an outsider, you might even think that they are fighting with each other, but they are not. What they are trying to do, the process they are going through, is this constructive conflict whereby ideas are the focus of their discussion, not the people. It's not about your idea vs. my idea. But it's about multiple ideas, and which one should we try, and how to we develop it, so in the end, out of those conflicts emerged other ideas that no one in that meeting or conversation ever thought about before, but they were developed and further improved with multiple perspectives, and together as a team, they created something new. So this constructive conflict is definitely one of the most important things that I would say you would see in a high-performing or a passionate team, if you will.[…] 

Passionate teams work in an environment, where diversity can be expressed. When they argue, they learn, as they have to express their unstated assumptions.

[…]I would say that a team, if it's more than two people, and even in two people, that could happen, a team is a complex social system. And in my experience, you can't remove diversity from a social system. What you can do is that you can quench it, you can stop it from emerging. And this is very much done, I'm thinking about Germany, the country we both lived in, you still live there. Where the opinion of the boss is always the one that matters. And that's one way to constrain a social system, in order to create order, there's a reason for it, but that does not remove the diversity in those teams, it just stops it from being expressed. And I would say that in passionate teams, there is an environment where diversity can be expressed, where it's okay to disagree, and actually in fact we look for opportunities for disagreement, not to fight, although it might look like fighting from the outside, but rather to learn. And when we get into a discussion and we start arguing even, when we put arguments, then we learn, because we have to express unstated assumptions that we had. And we have to listen to other assumptions that may be different than ours. That's my hypothesis, at least, that you can't remove diversity from a complex system. You just need to find ways to let it emerge.[…] 

Passionate teams don’t accept external constraints. They embrace them and then they change them. They own the way they are working.

[…]And actually, there's one perhaps another characteristics of a passionate team, is that they don't accept external constraints, they embrace, but then they change external constraints. Like for example, in this particular team that I was working with, we introduced Scrum. And in Scrum, there's this thing that, you know, you do the sprint planning in the beginning, and then you do the planning poker and so on. And this team just stopped estimating. They took in the Scrum constraint of doing the planning and the estimation and so on, and then at some point they decided, hey, this is not useful for us anymore, we'll stop it. Another thing that they did is that they had the Jira board, where they had all of the stories that they were working on, and at some point they said, this is not useful for us, we should use a physical board. They were collocated, so that was easy for them, and they started using a physical board. And then later on, we changed rooms, we went to another room in another part of the building, and they designed the room themselves. And the room, if you entered that room, you would say, "These guys are crazy." It looked totally different from a normal room in that company. […] 

The leader of a passionate team is constantly working on creating the environment that allows the team to express their creativity and their ingenuity every day.

[…]We have these amazing examples of companies that delegate the decision about making the customer happy to the lowest level of the organization, like Nordstrom, the department store, there's a whole book about it, I think it's called, "Radical Management" by Steve Denning, where he talks about putting the client first or the customer first in everything we do. And the way to do that is to actually delegate the decision making to the fringes of the organization, because those are the people who are actually in touch with the "reality" of what it is to work with clients, to be in front of clients every day when they are at work. So, for me the role of the leader is someone who enables the people who do the real work, who solve the real problems in product development, who develop the real product, to be able to make decisions. 

Now, what does that mean? In very practical terms, it means that the product owner is not a person outside the team. I shudder to think and to hear when people in Scrum say that the product owner is not a team member. That is the most ridiculous idea I've ever heard in my career. Of course the product owner is part of the team. Otherwise, the team has no ownership over the product. By definition. If you put the product owner outside the team, the team is just a bunch of lackeys, servants to the product owner. That makes absolutely no sense. The team is the most creative, intelligent group to develop the product. So I would say that leaders need to create the environment, for example making the product owners part of the team, getting the developers to actually talk to and interact with customers, real customers. That kind of actions, that's there for the leader. The leader in a passionate team is constantly working on creating the environment that allows the team to express their creativity and their ingenuity every day.[…] 

Passionate teams do not fall from the sky. They are not an accident, they are not created by magic tools either. They are created by constant, daily endeavor, effort and reflection.

[…]Well, so, first of all, I think that you should all read the blog post that Marc published on the passion model, and hopefully at some point even the book. But that's not enough. What I would say is that once you understand the model and once you understand those characteristics that Marc describes, then it's time to go back to basics. Passionate teams are created on the day to day practice of creating amazing, hyper-performing, really passionate teams. Passionate teams do not fall from the sky. They are not an accident, they are not created by magic tools either. They are created by constant, daily endeavor, effort, reflection, just like the Agile manifesto says.[…]

Additional Material:

Books:

  • Radical Management
  • Five Dysfunctions Of A Team

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